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Ostern - Zeit der Dankbarkeit?
Das Kreuz symbolisiert zum einen den Opfertod von Jesus Christus. Zum anderen symbolisiert es die Verbundenheit des Menschen mit der Erde und den Mitmenschen, sowie mit dem Göttlichen. Bild: Dany Kammüller
Ich erzähle euch heute eine etwas leicht abgeänderte Version der Ostergeschichte und ich fragte mich in diesem Zusammenhang, ob die Menschheit heute wirklich noch Dankbarkeit lebt und sich der zentralen Bedeutung des Opfertodes von Jesus Christus noch bewusst ist.
Ostern ist bekanntlich der höchste Feiertag der Christen, weil Jesus drei Tage nach seiner Kreuzigung am Ostersonntag von den Toten auferstanden ist, um in den Himmel aufzusteigen, wo immer dieser Himmel auch sein möge.
Auferstehung
Also am Ostersonntag feiert die Menschheit die Auferstehung von Jesus und damit auch den Sieg des Lebens über den Tod. Der Erzählung aus dem Matthäus-Evangelium zur Folge, besuchte Maria Magdalena zusammen mit einer anderen Frau, die ebenfalls Maria hiess, das Grab von Jesus, das sich in einer Höhle befand. Dort wurden sie Zeugen der Auferstehung. Sie sahen, wie ein Engel den schweren Stein, mit dem das Grab verschlossen war, beiseiteschob, um Jesus den Weg in die Freiheit zu ermöglichen (es gibt verschiedene Versionen der Auferstehung). Ich finde die Engelversion schlüssig, denn von innen hätte Jesus diesen Stein (Wunder hin oder her) nicht bewegen können, daher war er diesem Engel sicher dankbar für dessen Hilfe. Doch sind wir heute auch noch dankbar für das, was sich dereinst in Jerusalem zugetragen hat?
Dankbarkeit?
Leben wir heute Dankbarkeit noch im herkömmlichen Sinne? Sind wir noch dankbar, wie die beiden Jünger, die am Ostermontag, auf ihrem Weg nach Emmaus Jesus begegneten und dankbar waren für seine Auferstehung? Ist es nicht eher so, dass es heute unter uns immer mehr Menschen gibt, die so sind wie der römische Stadthalter Pontius Pilatus, der gern über andere herrscht und auch vor Mord, Gier, Hass und Totschlag (Kreuzigung) nicht zurückschreckt (Kriegsherren aus aller Welt). Typen, die Lügen erzählen, um sich selbst in ein besseres Licht zu stellen. Jesus hat nie gesagt, dass er der «König der Juden» sei, so wie das Pontius Pilatus dem römischen Volk vorgaukelte.
Grundwerte des Glaubens
Was Jesus den Menschen jedoch in erster Linie mit auf den Weg geben wollte, war Liebe, sprich Nächstenliebe. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Er lernte uns aber auch zu vergeben, wie es im Gebet «Vater unser» geschrieben steht: …und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Des Weiteren lernte er uns Hoffnung, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Toleranz, Ehrlichkeit, Recht und Respekt (10 Gebote). Doch wer von uns kann guten Gewissens sagen, dass er frei sei von Schuld und Sünde? Ganz ehrlich? Ich nicht, aber ich versuche es immer wieder. Ich denke man muss auch nicht zwingend ein Engel sein, aber man sollte doch wenigstens versuchen ein guter Mensch zu sein und Gutes zu tun.
Herr erbarme dich
Aber wenn ich so in die Welt hinausblicke, wird mir stellenweise übel und Tränen netzen mein Gesicht und es fällt mir auch zunehmend schwerer die Hoffnung nicht zu verlieren. So bleibt mir am Ende nur noch folgender Wunsch: «Christe Eleison», was so viel heisst wie «Christus erbarme dich unser». (Griechisch: «Kyrie Eleison»)
Keine Osterhasen
Liebe Leser/innen, nachdem Sie sich durchgerungen haben und auch heute wieder meinen Blog bis hier hin gelesen habt, gibt es zum Schluss zwar keine Osterhasen von mir, dafür 15 Osterwitze, damit euch das Lachen nicht vergeht. Viel Vergnügen beim Lesen, Lachen und Gutes zu tun. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Frohe Ostern und allerseits ein Lächeln im Gesicht 😊.
15 Osterwitze
1) Welcher Hase springt nie ins Wasser? Der Angsthase!
2) Fragt Paul seinen Vater, du Papa warum legen die Hühner eigentlich Eier? Antwortet der Vater, wenn man sie werfen würde, wären es ja Rühreier.
3) Sagt ein Osterhase zum anderen: «Sag mal, glaubst du eigentlich an Hühner?»
4) Warum hat Paul das ganze Jahr über Osterstimmung am Arbeitsplatz? Seine Arbeitskollegen gehen ihm voll auf die Eier.
5) Warum sehen Ostereier so fröhlich aus? Weil sie nur angemalt und nicht geschlagen wurden.
6) Zu welcher Musik tanzen Osterhasen am liebsten? «Hip Hop»
7) Unter welchen Bäumen findet man die kleinsten Ostereier? Unter den Ei(chen).
8) Warum sind Osterhasen so gut in Mathematik? Jeder weiss doch, wie schnell sich Hasen multiplizieren können.
9) Wie nennt man einen Osterhasen, der mit der Zeit geht. Einen Hopster.
10) Wohin gehen Osterhasen am liebsten in den Urlaub? Nach Paris auf den (Ei)ffelturm.
11) Wo findet die Frau des Fernfahrers die Ostereier? Unter der Stossstange!
12) Frauen / Männer, je nachdem, wer den Witz erzählt) sind wie Osterhasen: intelligent, charmant und sexy. Aber wer glaubt schon an den Osterhasen?
13) Der Osterhase und die Schildkröte wollen ein Wettrennen veranstalten. Wer als erstes zuhause ist. Der Osterhase ist einverstanden. 3.2.1. Der Osterhase rennt los wie ein Bekloppter. Die Schildkröte hingegen versteckt sich einfach in Ihrem Panzer. Der Osterhase dreht sich um und sagt: «Willst du mich verarschen?»
14) Der Vater klärt seinen Sohn auf. «Also, du musst es endlich mal erfahren. Der Osterhase und der Weihnachtsmann, das bin immer ich gewesen!» «Weiß ich doch längst», beruhigt ihn der Kleine, «nur der Klapperstorch, das war Onkel Jochen …!»
15) Was ist der Unterschied zwischen einem Hasen, einer Wolljacke, einem Ball und einer/einem 18-Jährige/n? Der Hase wird gespickt, die Wolljacke gestrickt, der Ball gekickt, die 18-Jährige/n werden 19!
Bonus-Witzchen: Ich habe das ganze Jahr Ostern, denn ich suche dauernd irgendwas.
Musiktipp der Woche
Origen-Musik: «Christe Eleison»
https://www.youtube.com/watch?v=M41ulbpqy_Y
«Kyrie Eleison» ist ein traditioneller Ruf in der christlichen Liturgie, der von vielen verschiedenen Komponisten im Laufe der Geschichte vertont wurde. Einer der bekannten Komponisten, der ein Werk mit dem Titel «Kyrie Eleison» geschrieben hat, ist Felix Mendelssohn Bartholdy. Er komponierte 1846 ein «Kyrie Eleison» für einen achtstimmigen Chor a cappella in A-Dur. Da «Kyrie Eleison» jedoch ein liturgischer Text ist, gibt es zahlreiche musikalische Einstellungen von verschiedenen Komponisten aus verschiedenen Epochen der Musikgeschichte.
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Dany Kammüller, March 29, 2024 11:11 AM