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Covid 19: Kurz und («nicht») schmerzlos


Nein, es ist nicht das, was Einzelne von euch jetzt denken. Es gibt hier meinerseits keine Moralpredigt und ich werde die Geschichte, die sich vor vier Jahren abspielte (Lockdown per 16.3.2020 – unglaublich, wie die Zeit vergeht), auch nicht noch einmal Revue passieren lassen, das ist Schnee von gestern. Seitdem ist aber trotzdem viel passiert und Einiges liegt nach wie vor im Argen.

 

Was nach dem Abklingen der Covid 19 Pandemie keinesfalls schmerzlos an uns vorbeizog, ist die Tatsache, dass gemäss Schätzungen, weltweit rund 65 Millionen Menschen an Long Covid leiden. Etwa jeder 20. entwickelte in seinem Körper Symptome, die Monate oder gar Jahre andauern können. Diese «Nachwehen» reichen von Müdigkeit, Erschöpfung, Herz-Kreislaufbeschwerden, kognitive Einschränkungen bis hin zu nervlichen Belastungen, Magen-Darm Probleme und vielem anderen mehr. Betroffene schilderten rund 200 verschiedene Symptome, die sämtliche Organe, sowie Menschen jeden Alters betreffen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob deren vorhergegangener Krankheitsverlauf leicht oder schwer war. Nur bringen auch viele Ärzte gewisse Leiden ihrer Patienten nicht direkt oder nur sekundär mit Covid in Verbindung, was fatale Folgen haben kann (könnte).

 

Hartnäckige Entzündungen

Wissenschaftler vermuten hinter der Krankheit unter anderem anhaltende Entzündungsprozesse, Autoimmunreaktionen und/oder Viren oder Virusreste, die sich noch irgendwo im Körper der Betroffenen befinden. Aber es gibt einen Lichtblick am Horizont, denn ein Team des Universitätsspitals Zürich lieferte kürzlich neue Erkenntnisse, welche die Diagnostik und auch die Therapie von Long Covid vorantreiben dürften. Die Zürcher publizierten ihre Studienergebnisse am 19. Januar 2024 im Fachmagazin Science.

 

Vorbei …

…aber noch nicht vergessen ist auch die Tatsache, dass sich Politiker weltweit nach wie vor nicht in die Karten blicken lassen, was die Aufarbeitung der ganzen Geschichte betrifft. Dass Fehler gemacht wurden seitens der Politik ist gleichermassen erwiesen, wie die Tatsache, dass uns die Thematik von Covid 19 und deren Folgevarianten noch lange beschäftigen und begleiten werden. Aber eben, wer spricht schon gern über seine eigenen Unzulänglichkeiten? Lauterbach, Berset und Co. wissen mehr als sie bis heute zugeben, auch wenn das ein paar Ewiggestrige nach wie vor nicht wahrhaben wollen. Auch die Weltgesundheits-Organisation WHO und deren oberster Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus teilten nach dem ersten Abklingen der Pandemie mit, dass man Covid19 nach wie vor nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Mehr sagte er nicht, ausser … 

 

Weitere Varianten im Anmarsch

…die Covid19 Variante verändert sich andauernd (JN.1 Untergruppe der Omikron Variante). Ja, es ist und bleibt ein Fakt, dass das Virus nach wie vor unter uns zirkuliert, es verändert sich und es tötet weiter», so die Aussage des WHO-Bosses zu Beginn dieses Jahres. Er rief Menschen in aller Welt dazu auf, sich weiterhin impfen zu lassen, in vollen Innenräumen Masken zu tragen und überall für gute Lüftung zu sorgen. Warum wohl…? Nachdenken angebracht …

 

Musiktipp der Woche

Georg Danzer: «Ruhe vor dem Sturm» erschien auf dem gleichnamigen Album, das per 1.1.1981 auf den Markt kam. Der Song «Ruhe vor dem Sturm» erschien vor 43 Jahren und hat seine Gültigkeit bis heute nicht verloren. 

 

https://www.youtube.com/watch?v=BIQDvDNRZSI

 

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Dany Kammüller, April 5, 2024 9:26 AM