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Warum – weshalb - wieso?
Jeder fragt sich mal warum ist dies und jenes so, wie es ist? Warum kann man es nicht anders oder besser machen? Warum ist die Banane krumm? Nein, im Ernst, fast täglich stossen wir auf Dinge, die förmlich nach einem Warum, weshalb oder wieso rufen.
Warum? Kürzlich kaufte ich in der Migros eine Geflügelwurst, echt lecker, wirklich. Dabei las ich so ganz nebenbei, was in diesem Produkt drin ist. Das sind ein paar E-Zusätze, die, wie man sagt, der Wurst eine schönere Farbe geben, sie geschmackvoller und vielleicht auch länger haltbar machen. Heute gibt es rund 300 E-Nummern, die für Lebensmittel zugelassen sind.
Genug ist genug
Also ich kaufte diese Wurst und las zuhause, ohne den Arzt oder Apotheker zu fragen, (kleiner Scherz) den «Packzettel». Nebst Gewürzen und den genannten E-Chemikalien, etc. hat es auch Zucker drin. Zucker? Warum? Essen und Trinken wir nicht schon genug von diesem klebrigen Süssstoff? Jetzt hat es auch noch in meinem heissgeliebten Geflügel-Lyoner Zucker? Das müsste wirklich nicht sein, oder wie seht ihr das …
Zucker
Zucker gibt es in allen möglichen und unmöglichen Lebensmitteln auch dort, wo man es nicht erwarten würde. Habt ihr beispielsweise gewusst, dass es im Mehl Zucker hat? Ja, da staunt ihr. Auf 100 Gramm Mehl kommen 0.4 Gramm Zucker. Zudem wird dieser heissgeliebte «Dickmacher» 😊 auf gewissen Nahrungsmitteln mit anderen Namen getarnt: Saccharose, Dextrose, Raffinose, Glukose, Laktose, etc. Also lasst euch nicht aufs Glatteis führen.
25 Gramm
Zucker ist «per se» nicht schlecht, aber man sollte am Tag nicht mehr als 25 Gramm zu sich nehmen, das entspricht etwa sechs Teelöffeln. Das erscheint im ersten Moment nicht viel, aber …, das Mass ist schneller voll, als es uns lieb sein kann. Zum Beispiel enthält ein halber Liter Limonade 30 bis 40 Gramm, das sind 10 bis 12 Würfelzucker. Warum machen das die Hersteller? Ich denke, sie wollen den Suchtfaktor hochhalten, dann wird mehr gekauft …
Körpergewicht
Wieso? Ich habe wie ein paar andere Mitbürger/innen ein kleinwenig zu viel Speck auf den Rippen. Ich gehe schon seit Jahren schön regelmässig ins Fitnesscenter und trotzdem stelle ich zu meinem Leidwesen fest, dass man immer schneller zunimmt als man danach abnehmen kann. Ja, ich weiss ganz genau, warum das mit dem Abnehmen so ist, am Zucker im Geflügel-Lyoner, jawohl, das ist der springende Punkt. Der böse Zucker ist an allem schuld, sowie die Gene meiner Familie. Ha, ha, ha! Nein, ich liebe all die Dinge, die dick machen, leider. Also heisst es noch mehr schwitzen, noch mehr trainieren und gesund essen und trinken – Wasser statt Bier und Wein, die letzten zwei lass einfach sein …
Englisch gut und recht aber …
Weshalb? Nebst Geflügel-Lyoner esse ich auch gern «Müsli» und am liebsten stelle ich mir das selbst zusammen. Hanfsamen, Flohsamen (senke das Cholesterin/Blutfett), Leinsamen, Weizenkeime, Pinienkernen und so weiter. Daher verbringe ich beim Einkaufen oft längere Zeit vor dem «Müsli- und Samengestell». Dabei stiess ich kürzlich auf ein Produkt, den Namen habe ich vergessen, zumal es nur englisch angeschrieben war. Warum? Muss nicht sein, echt nicht.
Do you speak English?
Was mich auch ärgert ist die Tatsache, dass ich in gewissen Bars oder Restaurants mein Bierchen (äh, ich meinte Mineralwasser, ich will ja abnehmen) auf Englisch bestellen muss, weil das Personal kein Deutsch spricht und auch nicht versteht. Multikulti ist gut und recht, aber hallo, wir leben in der Schweiz, in der deutschsprachigen Schweiz … englisch bestellen? Geht meiner Meinung nach gar nicht.
Schlangen an der Kasse
Warum? Ein weiteres Rätsel, dass sich mir stellt ist, warum ich nach dem Einkaufen immer an der Kasse anstehe, wo es am meisten Leute hat oder es sehr langsam voran geht. Entweder hält die Kassendame mit einem Kunden ein Schwätzchen, es ist gerade Schichtwechsel, das Kartenlese-Gerät gab wieder einmal den Geist auf oder die Kreditkarte eines Kunden funktioniert nicht – ein dreifaches Hoch aufs Bargeld! Irgendwie ziehe ich die verlängerte Wartezeit an den Kassen magisch an. Warum immer ich… Grrrrh!
Das Zitat der Woche
Die einzige Methode, gesund zu bleiben, besteht darin, zu Essen, was man nicht mag, zu trinken, was man verabscheut, und zu tun, was man lieber nicht täte.
Klaus Kinski Deutscher Schauspieler (18.10.1926 – 23.11.1991)
Musiktipp der Woche
Mallis mit dem Vegetarier-Song: https://www.youtube.com/watch?v=K-kWPswoidY
Lohnt sich wirklich reinzuhören. Zynisch, ironisch, sarkastisch, lustig.
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Dany Kammüller, July 19, 2024 2:15 PM