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LGBTQIA+* - wie bitte?

Politisch korrekte Sprache? Nein Danke!


Die Welt ist farbig! Aber die LGBTQIA+* - Bewegung geht meiner Meinung nach eine Spur zu weit. Bild: Filmbetrachter/Pixabay


Man kann von der gendergerechten Sprache halten, was man will. Ich finde es stellenweise arg übertrieben und ich weigere mich grundsätzlich in meinen Texten mit Sternchen, Lücken- und Bindestrichen und weiteren Massanahem zu agieren.

 

Früher gab es einfach Männer und Frauen und dabei spielte es keine Rolle, ob sie lesbisch, schwul, nonbinär oder was auch immer waren, es blieben Männer und Frauen im herkömmlichen Sinne und in erster Linie einfach Menschen. Jedoch heute muss anscheinend alles politisch ober- und überkorrekt dargestellt werden. Zu Beginn des «Gender-Wahns» sprach man von der LGB – Bewegung (lesbisch, schwul und bisexuell), das konnte ich noch nachvollziehen. Dann wurde die Bewegung erweitert auf zunächst LGBT, dann LGTBQ und schliesslich auf LGBTQIA+*. Damit habe ich echt so meine Mühe und ganz ehrlich, ich kann mich damit nicht anfreunden.

 

Erklärung

Die Abkürzung LGBTQ stammt aus dem Englischen und steht für die Worte: Lesbian, gay, bisexual, transgender/transsexual, queer, intersex und asexual. Mittlerweile wurde die Bezeichnung teilweise noch weiter ergänzt mit „I“ für intergeschlechtliche Personen, dann mit „A“ für asexuelle, aromantische und agender Personen und schliesslich mit einem Pluszeichen + oder Trans-Sternchen * als Platzhalter für weitere Geschlechtsidentitäten (LGBTQIA+*). Es gibt anscheinend ja auch Menschen, die gern ein Fuchs, Elefant, Stier oder eine Gans wären, die neue Abkürzung sähe dann wie folgt aus: LGBTQIAFESG+* etc. – für weiter Folgende. Sorry, aber wer will das wirklich?

 

Minderheiten

Stellen Sie sich vor, wohin das auf Dauer führt, wenn man allen Minderheiten, gerecht werden will und auf diese Rücksicht nehmen soll/muss. Irgendwann melden sich dann auch die Brillenträger, Dicken, Grossen, Dünnen, Velofahrer mit und ohne E-Antrieb, etc. zu Wort, denn auch hier gibt es Randgruppen … Sorry, wenn ich das alles nicht ganz ernst nehme, aber ich frage mich wirklich ob wir keine anderen Probleme haben.

 

Die Extremen

Das mit dem Genderwahn ist die eine Sache, das mit der Verweiblichung der Sprache eine andere. Es gibt Extremisten und Extremistinnen, die der Meinung sind, dass man überall in allen Texten und auch in der gesprochenen Sprache die weibliche Form berücksichtigen und verwenden muss. Wenn ich in meinen Texten die Geschlechter anspreche, finde ich es okay, Leser und Leserinnen zu schreiben oder was ich auch noch akzeptiere, ist ein Querstrich für Schweizer/innen. Damit hat es sich dann aber. Punkt, fertig und aus die Maus.

 

Verweiblichte Sprache

Ich bin einfach der Meinung, dass man gewisse Dinge auch mal gut sein lassen kann. Daher habe ich zur Veranschaulichung nachfolgend einen Text platziert, den alle Schweizer/innen mit Bestimmtheit kennen und habe dort bewusst und ein wenig überspitzt überall die weibliche Form miteinbezogen. Es handelt sich um die Schweizer Nationalhymne (Strophe 1 und 4), denn es würde mich echt nicht verwundern, wenn irgendjemand dereinst auf die Idee kommt, dass man auch im offiziellen Liedergut alles verweiblichen muss/sollte. Und stellen Sie sich vor, man müsste auch alle Kinderlieder dementsprechend ändern: z.B. «Alle meine Entlein» oder «Rote Rösli im Garten» – kleiner Witz am Rande zum Nachdenken.

 

Schweizer Psalm

 

Erste Strophe

Trittst im Morgenrot daher,

seh'i ch dich im Strahlenmeer,

Dich, du Hocherhabener, Herrlicher und Hocherhabene Frauliche.

Wenn der Alpenfirn und die Alpenfirnin sich rötet,

betet, freie Schweizer und Schweizerinnen betet!

Eure fromme Seele ahnt,

eure fromme Seele ahnt,

Gott und die Göttin im hehren Vater- und Mutterland,

Gott, die Göttin, den Herrn und der Frau im hehren Vater- und Mutterland.

 

Vierte Strophe

Fährst im wilden Sturm und der Stürmin (oder Stürmerin) daher,

bist du selbst uns Hort und Wehr,

Du, allmächtig Waltender, Rettender und Waltende, Rettende.

In Gewitternacht und Grauen

Lasst uns kindlich ihm und Ihr vertrauen!

Ja, die fromme Seele ahnt,

dito siehe oben.

 

 Jeder wie er will

Liebe Leser/innen, von mir aus können alle machen, was sie wollen, solange sie mich damit in Ruhe lassen. Wie bereits erwähnt, weigere ich mich, mich diesen vermeintlichen sprachlichen, gendergerechten Trends zu unterwerfen. Mir ist es auch egal, wenn erwachsene Männer in einem rosaroten «Tutu» (Ballettröcklein) auf der Bühne des Eurovision Song Contest herumhampeln, denn es gibt da ja auch noch eine künstlerische Freiheit. Jeder wie er will, sprich: «Jedem das Seine und mir das Meine.» Letztendlich ist die Nutzung gendergerechter und verweiblichter Sprache eine persönliche Entscheidung, die von den individuellen Überzeugungen und dem sozialen Kontext abhängt. Aber sicher nicht als offizielles Sprachgesetz.

 

Zitat der Woche

Gott will den Mann als Mann und die Frau als Frau und er will, dass jeder von ihnen Mensch sei.

Paracelsus, Schweizer Arzt, Philosoph, Alchemist, etc.1493 bis 24.9.1541

 

Musiktipp der Woche

Roland Hefter: «Genderpolizei» – wurde 2023 veröffentlicht.

 

 https://www.youtube.com/watch?v=-0pYkyPGhOs

 

Eure Meinung interessiert mich

Kommentare, Kritiken, etc. sind zu richten an: info@dakapublic.ch Wenn euch gefällt, was ihr hier lest, sagt es weiter, wenn nicht, dann auch. Meine Texte dürfen auch gern geteilt und weitergeleitet werden. 


Dany Kammüller, March 7, 2025 8:10 AM