Aktuelles/Blog
Das mag ich
Es gibt im Leben immer mal wieder gute und schlechte Zeiten. Manchmal steht man im Sonnenschein, manchmal wandert man durch neblige Täler. Bild: Dany Kammüller
Vergangene Woche schrieb ich in meinem Blog über Dinge, die mir auf den Senkel gehen. Aber es gibt natürlich auch Sachen, die ich mag und darüber möchte ich euch heute berichten.
Ich mag … den Frühling, wenn an den Kirschbäumen die Blüten ausschlagen und ein lieblicher, wohlriechender Duft in der Luft liegt. Wenn das Leben in der Natur wieder erwacht, der Zottelbär verschlafen aus seiner Höhle kriecht, die Nase in den Wind streckt und der Duftwolke des Bärlauchs folgt, um sich damit nach dem Winterschlaf als erste Mahlzeit den Ranzen vollzuschlagen.
Ich mag … das herzhafte Lachen von Kindern, die noch unbedarft durchs Leben stolpern und ihr Kindsein in vollen Zügen geniessen. Was gibt es Schöneres als strahlend, ehrlich, glänzende Kinderaugen, welche die Welt noch naiv, unbehelligt und unverdorben durch einen rosaroten Schleier betrachten. Kinder sind unsere Zukunft, achten wir darauf, dass sie das Lachen und das Kindsein nie verlernen.
Ich mag … Hunde, vor allem solche, die noch nicht total überzüchtet sind (man bedenke, der Wolf ist der Urhund aller Hunde). Der Hund, des Menschen bester Freund, denn auch Hunde sind ehrlich, treu und hingebungsvoll. Sie spüren instinktiv, wenn es dem Herrchen/Frauchen nicht gut geht und stupsen einem dann zärtlich mit ihren kalten, nassen Nasen oder schmiegen sich an, um uns zu zeigen/sagen, ich bin da, ich halte zu dir.
Ich mag … gutes Essen und damit verbunden, nebst vielen anderen Leckereien, das beste Goulasch der Welt, von meiner Mama oder Pfannkuchen mit Apfelmus. Ich mag auch edlen, fruchtigen Wein aus Sizilien oder Sardinien oder woher all die feinen «Tropfen» kommen. Und ab und zu trinke ich auch gern ein spritziges Bierchen, so zum Beispiel das einzigartige «Bügelspez» von der Brauerei Baar.
Ich mag … Wind in all seinen ausgeprägten Formen. Den warmen, aber oft stürmischen Föhn, der wie ein aufgescheuchter Drachen wild durchs Land fegt. Oder auch ein feines, laues Lüftchen an einem Sommerabend am See oder am Meer, das sanft durch meine Haare streichelt. Ich liebe aber auch den kalten, frischen Biswind, der mir mit einer strammen Brise ins Gesicht bläst und mir damit vermittelt, dass ich noch lebe.
Ich mag … ehrliche Menschen, die sagen was sie denken und fühlen, auch wenn das manchmal der härtere Weg ist. Menschen, die mir im Gespräch in die Augen sehen. Menschen, die offen zu ihren Meinungen stehen und nicht wie ein Fähnchen im Wind mal hier- und mal dorthin springen. Menschen, die das Menschsein nicht verlernt haben, Menschen mit Menschlichkeit.
Ich mag … wahre Freunde, die immer, Tag und Nacht für mich da sind. Die mich stützen in guten wie in schlechten Zeiten. Die dazu beigetragen haben, dass ich den Weg aus einem tiefen, schwarzen Loch wieder fand und die Sonne heute auch für mich wieder scheint. Danke Freunde, dass es euch in meinem Leben gibt und auch wenn wir uns nicht jeden Tag sehen, wissen wir doch, dass wir immer aufeinander zählen können.
Ich mag… Musik aller Art von Klassik, über Pop, (Hard-) Rock, Blues, Funk, Folk, Techno, Trance, etc. Ohne Musik könnte ich, egal wo ich bin, nicht leben. Ob ich schreibe, wie jetzt oder lese. Musik beflügelt meine Gedanken, sie inspiriert und tröstet mich, stellt mich auf, befreit mich, lässt mich fliegen und träumen. Musik macht mich glücklich, sie ist eine Stütze in jeder Lebenslage.
All das … und noch viel mehr mag ich. Ich mag vor allem auch meine Familie, meine beiden Brüder mit Anhang, meine Mama (nicht nur wegen dem besten Goulasch der Welt) 😊, meine Frau, die mich seit über 30 Jahren begleitet und bis heute mit mir durch dick und dünn gegangen ist. Sie ist mein Fels in der Brandung, liebevoll, ehrlich, herzlich, kritisch, warm, empathisch, unvoreingenommen, etc. Und was mögt ihr so in eurem Leben …?
Das Zitat der Woche
Freundschaft ist wie eine Heimat.
Kurt Tucholsky, war ein deutscher Schriftsteller und Journalist 9.1.1890 – 21.12.1935
Der Musiktipp der Woche
Georg Danzer: «Lass mi amoi no d´Sunn aufgehn sehn». Erschienen 1980, uralt aber immer noch gut. Georg ging 2007 leider von uns.
https://www.youtube.com/watch?v=X_tB6cTKVTM
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Dany Kammüller, April 11, 2025 11:50 AM