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Boykott gegen Amerika



Amerika zuletzt und der Rest der Welt zuerst (Ausnahme Russland und ein paar andere Schurkenstaaten) Bild: Ronile auf Pixapay


Die halbe Welt regt sich auf über die Politik von US-Präsident Donald Trump. Viele Politiker und Konsumenten machen die Faust im Sack und sehen im Grossen und Ganzen tatenlos und missmutig zu, wie man uns verhöhnt. Frage: Können wir aktiv etwas dagegen tun? Ja können wir, wenn wir wollen.

 

Viele Boykottbewegungen beginnen im Supermarkt. Beispiele aus Dänemark und Deutschland zeigen, dass dort die Verbraucher gezielt auf US-Produkte verzichten. Es gibt auch Apps, die derartige Aktionen unterstützen. Siehe Textende.

 

Sinn und Wirkung

Ein wirtschaftlicher Boykott kann viele Formen haben – von alltäglichen Konsumentenscheidungen bis hin zu strukturellen Massnahmen. Die Frage ist weniger, ob man etwas boykottieren kann, sondern wie und welche Wirkung man damit erzielen möchte. Aktuelle Daten zeigen, dass Boykotte meist symbolisch wirken, aber dennoch ein politisches Signal senden können.

 

Verzicht auf US-Marken

Um eine sinnvolle Wirkung zu erzielen ist es wichtig, dass möglichst viele Konsument mitmachen und so ein Zeichen setzen. Im Folgenden zeige ich euch ein paar Marken-Produkte aus dem täglichen Alltag auf, die aus Amerika stammen und auf die wir unter Umständen gut und gerne verzichten «könnten». 

 

Süssigkeiten und Snacks

Kellogg’s, Pringles, Mars, M&M’s, Snickers, Twix, Milky Way, 3 Musketeers, Dove Chocolate. Auch Milka und Toblerone gehören dem US-Konzern Mars, Mondelēz, etc.

 

Getränke - Autos - Tiere

Coca-Cola, Fanta, Sprite, Pepsi, 7Up, Lipton Ice Tea, Dr Pepper, Mountain Dew. Autos: General Motors (Chevrolet, Cadillac, GMC, Buick), Ford und Chrysler (Dodge, Jeep, RAM). Tiere: Whiskas, Pedigree, Sheba, Cesar, Frolic, Kitekat, Catsan, etc.

 

Haushalt und Hygiene

Produkte von Johnson & Johnson, Swiffer, o.b. Pronto, Null-Null Reiniger, Meister Proper, Kleenex, Hakle, Colgate, Palmolive, Head & Shoulders, Gillette, Herbal Essences, Pampers, Lenor, etc.,

 

Fastfood

Die drei wohl bekanntesten US-Fastfood-Ketten sind: Burger King, Starbucks und McDonald. Die Produkte, die man dort konsumiert sind, unter anderem, allesamt Kalorienbomben par excellence, sprich ungesund. Tipp: Kauft lieber selbst ein paar Burger, legt diese auf den Grill oder in die Pfanne. Erstens ist es günstiger, schmeckt besser und ist nahrhafter.

 

Anti US Apps

Falls ihr euch am US-Boykott beteiligen wollt: Weiterführende Informationen über US-Produkte findet ihr in diversen, zuvor erwähnten Apps im Internet. Tipps für Apps: USA‑Scanner, NonUSA / UdenUSA, und EUmade, diese findet ihr in euren Apps Stores im Handy.

 

Wir sind nicht machtlos

Die Vereinigten Staaten verfügen über die grösste Volkswirtschaft der Welt. Ihre wirtschaftliche Macht basiert auf globaler Konsumkultur, technologischer Dominanz (Microsoft, Google, Nvidia, Apple, Meta, etc.), Finanzmärkten und geopolitischem Einfluss. Ein grosser Teil jener Produkte, die wir tagtäglich brauchen, stammt, wie oben dargelegt, aus den USA. Wer diese Produkte meidet, schwächt zwar nicht die USA als Ganzes, aber sendet ein wirtschaftliches Signal und stärkt alternative Märkte (Europa, Asien, Australien, etc.) Einzelne Konsumenten bewirken wenig. Aber breite, koordinierte Boykotte könnten Marktanteile verschieben. Die US‑Wirtschaft ist stark – aber nicht unverwundbar.

 

PS: Es gibt natürlich Produkte, auf die wir nicht verzichten wollen oder können, es ist jedem selbst überlassen ob oder wie stark er sich an einem derartigen Boykott beteiligen will.

 

Das Zitat der Woche 

Wenn wir den Krieg nicht beenden, wird der Krieg uns beenden.

H.G. Wells englischer Schriftseller 21.9.1866 – 13.8.1846 

 

Musik Tipp der Woche

Deep Purple: “Highway Star” erschienen 1972. Lasst es krachen! The golden 70s.

 

https://www.youtube.com/watch?v=0jHNIXrxMUE&list=RD0jHNIXrxMUE&start_radio=1

 

Eure Meinung interessiert mich

Vorschläge, Kommentare, Kritiken, etc. sind zu richten an: info@dakapublic.ch Wenn euch gefällt, was ihr hier lest, sagt es weiter, wenn nicht, dann auch. Meine Texte dürfen auch gern geteilt werden.


Dany Kammüller, February 13, 2026 10:18 AM