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Frauen ohne Recht und Wert

Die primitive Welt der Taliban


Wenn Blicke mehr sagen als 1000 Worte … sehen so glückliche Kinderaugen aus? Bild: Pixabay


Seit der Machtübernahme durch die Taliban 2021 in Afghanistan, haben Frauen praktisch keine Rechte mehr. Sie werden unterdrückt, vergewaltigt und zu «Nicht-Menschen» degradiert.

 

Es ist ungeheuerlich, was in Afghanistan seit der Machtübername der Taliban vor fünf Jahren geschieht. Das drastische daran, die ganze Welt sieht mehr oder weniger tatenlos zu. Vermutlich liegt das an den Bodenschätzen (Kupfer, Lithium, Uran, Gold, Erdöl etc.), die dort in der Erde schlummern. Schätzungen zur Folge liegt der Wert dieser Materialien zwischen einer bis vier Billionen US-Dollar (Eine Billion = 1000 Milliarden!). Da bleiben die Menschenrechte halt schon mal auf der Strecke…, aber trotz dieses vermeintlichen Reichtums gehört Afghanistan zu den ärmsten Ländern der Welt, mit Hungersnöten und Naturkatastrophen, die ihresgleichen suchen.

 

Scharia, Koran und Sunna

Die Taliban (Übersetzung: Gottesschüler) leben mit ihrer verblendeten Moral und ihren gesellschaftlichen Gesetzen (Scharia) in einer vorsintflutlichen Zeitepoche. Frauen und Mädchen haben unter diesem Regime praktisch keine Rechte mehr. Die «Gottesschüler» rechtfertigen ihr Tun mit dem Koran (das Wort Gottes) und der Sunna (Überlieferungen des Propheten Mohammed). Anmerkung: Beim Koran verhält es sich wie mit der Bibel, es ist alles eine Frage der Interpretation.

 

Neue Gesetze (Dekrete)

Erst kürzlich legte die Moralpolizei der Taliban ein «neues «Tugend-Gesetz» vor. Das Regelwerk umfasst heute circa 80 Dekrete, die für einen normalen Menschen absolut unfassbar sind. Es liest sich wie das Werk eines geistesgestörten Psychopathen.

 

Harte Strafen

In diesem Gesetz heisst es unter anderem: Frauen, die ohne die Einwilligung ihrer Ehemänner, zu oft andere Familienmitglieder besuchen, droht eine Gefängnisstrafe. Oder wer Kritik an der Politik oder der Auslegung der Scharia ausübt, muss gleichfalls mit Gefängnis oder körperlichen Züchtigungen rechnen. Frauen dürfen in der Öffentlichkeit keine anderen Männer ansehen, die nicht mit ihnen verwandt oder verheiratet sind.

 

Frauen = «Nicht-Menschen»

Nebst der Tatsache, dass sich Frauen komplett verhüllen müssen (Burka = Vollschleier inkl. Augen), dürfen sie in der Öffentlichkeit auch ihre Stimme nicht mehr erheben, denn diese ist intim und kann sexuell anregen. «Weibliche Wesen», die für ihre Rechte kämpfen, werden bedroht, verfolgt, verhaftet und gefoltert. Dabei sind Entführungen, Kinder-/ Zwangsehen und Vergewaltigungen an der Tagesordnung. Frauen und Mädchen werden zu «Nicht-Menschen» oder unsichtbaren Wesen degradiert und es wird ihnen jegliche Handlungsfähigkeit und Autonomie abgesprochen. Viele Frauen, auch minderjährige Mädchen, flüchten in ihrer Verzweiflung in den Suizid …

 

Männer und Medien

Das neue «Tugend-Gesetz» schreibt auch für Männer gewisse Verhaltensregeln vor. So müssen diese mindestens knielange Hosen tragen und einen Bart, der nicht zu kurz sein darf. Zudem sind Glücksspiele sowie die Herstellung und das Ansehen von Videos oder Bildern, die Lebewesen zeigen verboten (?). Medien indes dürfen keine Inhalte verbreiten, welche die Gesetze der Scharia missachten oder Muslime beleidigen.

 

Eheliche Vergewaltigung erlaubt

Afghanistan wurde unter der Führung der Taliban zu einem absolut rückständigen Staat, in dem mehr als 60 Prozent der Frauen zwangsverheiratet werden, meistens noch Minderjährige; also eine gesetzliche Legitimation für Pädophilie. In einem weiteren Taliban-Dekret wurde festgehalten, dass Vergewaltigung, psychische und emotionale Gewalt in der Ehe «gesetzlich erlaubt sind». PS: Aber auch Knaben sind von schwerem, sexuellem Missbrauch betroffen, siehe unter: https://www.humanium.org/de/bacha-bazi-schwerer-kindesmissbrauch-getarnt-als-afghanischer-brauch/

 

Hunde haben mehr Rechte …

… als Frauen und Mädchen. Frauen dürfen keinen Park besuchen und nicht zum Arzt ohne männliche Begleitung. Frauensport ist untersagt, denn das sei eine «unangemessene und unnötige» Aktivität. Desweitern dürfen sie in der Öffentlichkeit weder reden, singen noch tanzen. Fernsehen ist verboten. Bildung ist nur bis zur 6. Klasse erlaubt. Frauen wurden förmlich aus dem öffentlichen Leben verbannt und haben praktisch keine Rechte mehr.

 

Helfen Sie bitte!

Es ist unfassbar, was in Afghanistan geschieht. Was kann man tun, um das Leid der afghanischen Frauen zu mindern? Auf direktem Weg ist das sehr schwer, aber mit Spenden können wir jene mutigen Frauen unterstützen, die täglich ihr Leben riskieren, indem sie im Stillen weiterkämpfen und sich für ihre Rechte einsetzen. Spenden wären zu richten an eine der folgenden Institutionen: Afghan Women’s Network International oder Afghanistan Women Foundation.

 

Das Zitat der Woche

Wo Gewalt angewandt wird, da wird Gewalt geweckt.

Karl Jasper, deutscher Psychiater/Philosoph 23.2.1883 – 26.2.1969

 

Musik-Tipp der Woche

Tania Kassis - Islamo-Christian: «Ave Maria»: erschienen 2013. Musik verbindet die Völker!

 

https://www.youtube.com/watch?v=IhwJpac61Dg&list=RDIhwJpac61Dg&start_radio=1

 

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Dany Kammüller, March 5, 2026 11:37 PM