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Trump am geistigen Abgrund

Verleugnung der Geschichte


Geht es nach Donald Trump, müssten derartige Geschichtstafeln in allen Nationalparks entfernt werden. Bild: Dany Kammüller


Im Sommer 2025 reisten meine Frau und ich nach Süddakota. Wir unternahmen dort, unter der professionellen Führung unseres Scouts Charly Juchler, eine eindrückliche Kulturreise durchs Land der Lakota. Nun erreichte uns eine Mitteilung von Charly, die uns zutiefst betrübt.

 

Kürzlich schrieb Charly in einem seiner Newsletter, dass Donald Trump und seine Schergen eine total bescheuerte Anweisung herausgaben. Demnach müssten alle Geschichtstafeln in sämtlichen US-Nationalparks, die historische Angaben zu Genozid, Massakern und Sklavenhandel beschreiben, entfernt werden. So auch die indigenen Erzählungen über die Schlacht am «Little Big Horn» (1876) oder das Massaker von «Wounded Knee» (1890) und viele weitere Begebenheiten. Sorry Leute, aber dieser Donald Trump hat echt einen an der Waffel. So weit ist man also in Amerika schon, dass man die eigene Geschichte verleugnen will. Das ist in etwa vergleichbar mit den Idioten, die den Holocaust leugnen.

 

Noch nichts entschieden

Bezüglich den Geschichtstafeln ist noch nichts entschieden, da der Sachverhalt erst noch von den Gerichten beurteilt werden muss. Charly geht zwar davon aus, dass diese primitive Forderung abgelehnt wird, doch bei Trump weiss man nie, ob er nicht doch noch ein Schlupfloch findet, um seinen kranken Plan durchzuboxen. Mittlerweile repräsentieren Trump und seine Lakaien eine Minderheit. Aber er ist halt nach wie vor an der Macht (bis 2029) und darunter leidet vor allem auch die indigene Bevölkerung.

 

Tourismus

Seit Trumps Präsidentschaft brach der US-Tourismus massiv ein, da viele Menschen derzeit keine Lust verspüren in die USA zu reisen, solange das «Trumpeltier» das Sagen hat. Das ist absolut verständlich. Aber es trifft auch hier einmal mehr die Falschen. Gerade die indigene Bevölkerung ist dringend darauf angewiesen, dass der Tourismus in ihren Reservaten blüht, denn sie haben sonst nichts. Viele von ihnen leben in bitterer Armut. Weitere Informationen über Charly Juchler und seine Projekte, Reisen etc. siehe unter: https://www.chanteetan.com/

 

Spenden

Wer also aktuell aus den genannten Gründen nicht nach Amerika reisen will, kann die indigene Bevölkerung der Lakota mit einer Spende unterstützen. Siehe nachfolgender Link: https://www.chanteetan.com/chanku-luta-fonds/ Ihr könnt zu 100 Prozent darauf vertrauen, dass eure Spenden zweckgemäss verwendet werden. Dafür verbürgt sich Charly Juchler jederzeit mit seinem guten Namen.

 

Das Zitat der Woche

Wir alle sind das, wozu wir uns machen, und irgendwann wird das, wozu wir uns gemacht haben, zu dem, was und wer wir sind. Autor: Unbekannter Lakota

 

Musik-Tipp der Woche

Robert Tree Cody: «Buffalo Prayer Song» / Veröffentlicht: 1.1.2003

 

https://www.youtube.com/watch?v=qCSaji6sLNA&list=RDqCSaji6sLNA&start_radio=1

 

Eure Meinung interessiert mich

Vorschläge, Kommentare, Kritiken, etc. sind zu richten an: info@dakapublic.ch Wenn euch gefällt, was ihr hier lest, sagt es weiter, wenn nicht, dann auch. Meine Texte dürfen auch gern geteilt werden.


Dany Kammüller, April 3, 2026 10:48 AM