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Bleibt wachsam!

KI verändert die Welt


Wenn KI mächtiger wird als der Mensch, haben wir etwas falsch gemacht. Bild: Tumisu/Pixabay


Was viele grosse Wirtschaftsunternehmen oder Staaten (China, Russland, USA, etc.) schon seit geraumer Zeit wissen, schleicht sich langsam bewusst auch in die Köpfe von Herrn und Frau Schweizer. Fakt ist: Künstliche Intelligenz (KI) verändert unser Leben – und zwar massiv.

 

Die KI hat keine Begrenzungen und wird alle Bereiche dieser Welt erobern. Das Zeitalter der Maschinen mit eigenem Bewusstsein hat schon gestern begonnen. Nebst all den positiven Seiten, die KI mit sich bringt, ist es nicht von der Hand zu weisen, dass auch hier über kurz oder lang Negatives Einzug hält. KI erleichtert sicher viele Aufgaben und steigert die Produktivität in allen Sparten der Arbeitswelt und Privat. Aber KI ist im Endeffekt auch mitverantwortlich für den weltweiten Stellenabbau im grossen Stil. Eine kleine Bestandesaufnahme.

 

Stellenabbau Deutschland

Seit rund zwei Jahren hören wir fast täglich von irgendwelchen Firmen, die Stellen abbauen. Der VW-Konzern war einer der ersten, der mitteilte, dass er weltweit rund 50'000 (!) Arbeitsplätze vernichten will. Des Weiteren: Die Deutsche Post 8000; BASF (Chemie) 7000 und die Lufthansa 5500, etc.

 

Stellenabbau International

Es ist schon seltsam, dass ausgerechnet bei den führenden IT-Firmen gleichfalls ein gewaltiger Stellenabbau vonstattengeht. Zufall? Kalkül? Berechnung? Zu den weltweit grössten Stellenvernichtern gehören: Amazon Tech/Handel minus 30'184; Intel Halbleiter 27'058; Microsoft Software/Cloud 15'347; HP Inc. Hardware 8000 und Meta Platforms Social/VR 5800, etc.

 

Stellenabbau Schweiz

Dieser Stellenabbau macht auch vor der Schweiz nicht halt. Auch bei uns verschwinden fast täglich irgendwelche Arbeitsplätze: Helvetia/Baloise im Zug der Fusion – weltweit 2000–2600 Stellen; Elma Electronic 100, davon 50 Kündigungen; Burckhardt Compression – weltweit rund 220 Stellen, davon bis zu 150 in Winterthur; SRG 300 Stellen und Swiss Life 600, etc.

 

Kein Ende in Sicht

Man könnte diese Auflistung fast endlos weiterführen. Am härtesten trifft es die bereits erwähnte Autoindustrie: Dort wurden zwischen Juli 2025 und Juni 2026 42'300 Stellen wegrationalisiert. Gefolgt vom Maschinenbau: minus 28'000 und der Metallindustrie: minus 24'000 Arbeitsplätze. Bis 2030 werden zudem laut Analysen von Organisationen wie dem Weltwirtschaftsforum (WEF) weltweit schätzungsweise 92 Millionen Stellen abgebaut. Klar, werden auch neue Stellen entstehen, nur ob sich diese die Waage halten, sei dahingestellt.

 

Fazit

Die meisten Firmen, die aktuell oder in der nahen Vergangenheit Stellen abbauten, behaupten, dass strukturelle Gründe, Umsatzeinbussen, zu teure Mitarbeiter und Produktions- und Energiekosten dafür verantwortlich sind. Faule Ausreden? Wie dem auch sei: Ich denke, KI könnte man auch als «Sodom und Gomorra» der Neuzeit betiteln, denn was damit schon heute möglich ist – und morgen noch sein wird –, möchte ich eigentlich gar nicht wissen. Aber zum Schluss noch dies: Es ist heute wichtiger denn je, dass wir alle wachsam sind und bleiben, sonst fliegt uns die KI irgendwann ganz gewaltig um die Ohren.

 

Das Zitat der Woche

«KI ist wahrscheinlich das Beste oder das Schlimmste, was der Menschheit passieren kann.»

Stephen Hawking, englischer Physiker, 8.1.1942 – 14.3.2018


Musiktipp der Woche

Mr. Black and Blue: «Everybody's Changing» Erschienen: 29.5.2026

 

https://www.youtube.com/watch?v=sT076ty1boI&list=RDsT076ty1boI&start_radio=1

 

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Dany Kammüller, September 18, 2026 7:09 AM