Gedichte


Danke

Im Frühling lernte ich zu lieben,

im Sommer sass ich still am See.

Im Herbst hab ich ein Blatt beschrieben,

im Winter tanzte ich im Schnee.


Die Sonne gab mir Wärme und Licht,

im Nebel verbarg ich den Gram,

im Regen sah man die Träne nicht,

die aus meinem Herzen kam.


Mit Sehnsucht blick ich in die Ferne,

mit Hoffnung auf ein neues Jahr.

Am Himmel seh ich tausend Sterne,

in Gedanken frag ich mich was war.


Mit wem genoss ich schöne Zeit,

wann hatte ich Grund zum Lachen!

Wer hielt zu mir in Schmerz und Leid,

wer konnte mich Glücklich machen?


Ich sah nicht viele auf meinen Wegen,

nur wenige wollten mit mir gehn.

Oft stand ich ganz allein im Leben,

da half kein Klagen und kein Flehn.


Nur ein paar sind hier geblieben,

jetzt weiss ich, wer zu mir steht.

Es sind die, die mich ehrlich lieben

und deren Treue nie vergeht.


Für Euch

würde ich jeden Berge besteigen,

und den tiefsten See durchschwimmen,

noch so manches Blatt beschreiben,

gar die eisigste Wüste bezwingen.


Danke Freunde, dass es Euch gibt,

ihr dich mich so endlos liebt.

Danke für Euer tiefes Vertrauen,

darauf will ich meine Zukunft bauen.


Dany Kammüller, publiziert am 22.12.1999


Gewidmet:

Meiner Familie und meinen Freunden